tanztag #4
Nach einer ausgedehnten Winterpause ist es am Sonntag soweit - der vierte tanztag lädt zum Tanze im Freien. Ab 14 Uhr spielen hinter dem KARSTADT (Mansfelder Straße, Halle) madmotormiquel & sebo (bachstelzen), dave dinger (controled demotition), janek (techno is ne sackgasse) auf. Deliziöse Frischmacher und Snacks gibt’s an der Bar - Sonntags-Spielzeuge bringt ihr mit! Continue reading ‘tanztag #4′
Tags: gegenkultur, genußverlängernd, in pressspan we trust, individualisierendes freizeitgestaltungszentrum, lecker getränk, regenschirmfussballüberwelchesnetz?, rhythmische entspannungstherapie, soziokultureller spaßkatalysator, spanplatte zum sonntagsbrunch, stipendiatenpolka, tanzimgrünen, tanztag
M4 coming out!
leipzig, 17. mai 2008: die M4 war für den 17. des monats angekündigt, die mikrodisko maßstabgerecht 1:10 vergrößert nachgebaut worden und mr. mix mup kam, um uns mit seinem liveset wegzusprengen. der komplette floor lag dann mit den ersten warmen sonnenstrahlen gänzlich in schutt und asche, rauchschwaden zogen über die ruine des einst so peinlichen wie überteuerten elektronikmarkts, die einzelnen, erstaunlicherweise noch nicht umgefallenen säulen mochten wir uns als mit fackeln besetzte stelen imaginieren, uns hätte noch nicht einmal ein olympisches feuer, quer durch diese halle getragen, aus dem tritt gebracht. ein bisschen pathos?: gut. sicherheitsleute in blauen trainingsanzügen?: sehr sportlich. – aber wo finden die spiele in diesem jahr überhaupt statt? wir hatten ein anderes problem. nach hause wollte niemand. kein augenblick wäre der rechte gewesen, den absprung zu schaffen, schließlich gab es noch something more to play.
was für ein glück, dass wir uns endlich diese time maschine zugelegt haben: wir können nun einfach per datumseingabe den zeiger zurückdrehen. und uns einfach noch einmal im voraus freuen. auf diesen budenzauber damals an einem samstag im mai.
Kurzfilmscreeningaction


Nachdem gestern Abend das VIDEORAMA am Schleifweg 6 eröffnet wurde, können ab jetzt jeden Abend ab 22 Uhr alle, während des 24h-Drehs entstandenen Filme an der Fassade der Werkleitz Gesellschaft gesehen werden.
Außerdem zeigt das Kino ZAZIE vom 15. - 21. Mai die Filmrolle des 20. Filmfest Dresden. Zu sehen sind
La vie en 20 Minutes (Französische Kurzfilme) –» am 16. 17. und 21. Mai
Prix UIP – Short Film Nominee for the European Film Awards vom 18 - 20. Mai
Am 13. Mai soll an die Geschehnisse vor 75 Jahren erinnert werden. Um 15.30 Uhr findet in der Aula des Löwengebäudes der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine Gedenkveranstaltung dazu statt. Professor Dr. Werner Bramke vom Institut für Geschichte der Universität Leipzig wird in seinem Vortrag über die Geschehnisse am 12. Mai 1933 in Halle (Saale) sprechen. zur Ankündigung..
die newyorker band gregor samsa zusammen mit den no kids . am 12. mai in der nato in leipzig.
Jüdisches Leben in Halle/Saale
1989 hatte die jüdische Gemeinde in Halle/Saale noch 7 Mitglieder, heute sind es wieder um die 1000. Denn in den 90′dern kamen aus den Ländern der ehemaligen SU viele Menschen mit jüdischen Wurzeln nach Deutschland, und auch nach Halle.
Jüdisches Leben ist jedoch in Halle trotzdem kaum sichtbar. Mikosch Riema und Nele Saworski haben sich auf die Suche gemacht.
Im Westen was Neues
Dass es im Osten nichts Neues gibt, dass es in den Fussballstadien der Zone Usus ist, den Gegner als “Jude” oder “Schwuchtel” zu betiteln, ist nur Ausdruck einer allgemeinen Barbarei dieser Region. In westdeutschen Stadien ist die Emanzipation zwar auch nicht zu Hause, man kann allerdings, bei ganz genauem Hinsehen, einige Unterschiede erkennen. Einen der erfreulichsten Unterschiede kann man auf dem unten gezeigten Foto sehen. Im Block der Werder-Bremen-Fans wird hier ein Transparent mit der einzig sinnvollen Forderung nach Auschwitz aufgehängt: Nämlich die endgültige Ausschaltung Deutschlands:

»20den Modefestival«
Gibt es heute gleich zweifach gewichtigen Anlass zur Freude, steht morgen schon das Pfingstwochenende an. Neben einer geradezu unüberschaubaren Auswahl an Tanzveranstaltungen (wie diese, jene, die hier, die und die, dann noch die und die usw..) sei noch einmal ganz besonders auf das 20den Modefestival in Leipzig hingewiesen. Von Freitag bis Sonntag widmen sich junge Designer und Künstler, sowie Wissenschaftler und Visionäre aus verschiedenen Ländern dem Phänomen Mode - abseits der Glamourwelt des Laufstegs. So werden in Zusammenwirken mit dem Publikum öffentliche Räume im Stadtteil Plagwitz bespielt - Dokumentationen, Vorträge, Objekte, Workshops, Performances, Modeschauen, Filme, Fotografien, Printprodukte, Modemärkte usw. werden Einb
licke in die Welt der Mode liefern.
Festivalauftakt ist am Freitag, ab 20Uhr im ModenSchauFenster Karl-Heine-Str./Ecke Josephstr. // Samstag spielt sich das Geschehen rund um den kooperierenden WESTPAKET-Markt ab und führt mit einer Party im SUPERKRONIK in den Sonntag Infos: www.20den.de
Die HerausgeberInnengruppe kittkritik lädt dieses Wochenende zu einem Kongress nach Bremen ein.
Die AutorInnen des Sammelbandes „Deutschlandwunder – Wunsch und Wahn in der postnazistischen Kultur“ (erschienen 2007 im Ventil-Verlag) werden ihre hier formulierte Kritik deutscher ‚Vergangenheitsbewältigung’ anhand von Beispielen aus Filmen, Hör- und Computerspielen, Sport, Literatur und (Pop-)Musik darstellen und weiterentwickeln.
Grund genug für Radio Corax mit einem der Veranstalter zu reden.
Am 14. Mai 1948 rief David Ben Gurion bei der vierten Sitzung des Nationalrats in Tel Aviv die Gründung des Staates Israel aus. Nach nur wenigen Stunden wurde das Land von den Armeen fünf arabischer Staaten angriffen und in seinen ersten Verteidigungskrieg gezwungen, in dem es seine Gegner zurückschlug. In diesem Jahr wird der israelische Unabhängigkeitstag (Yom HaAtzmaut) am 8. Mai gefeiert. Damit fällt das sechzigste Jubiläum des jüdischen Staates passenderweise mit dem Jahrestag der Kapitulation des Nationalsozialismus zusammen.
Nicht allein in Israel wird der Unabhängigkeitstag feierlich begangen, auch in Deutschland beteiligen sich zu diesem Anlass zahlreiche Kommunen - so auch die Stadt Halle. siehe hier, hier und hier
Am letzten Wochenende, 02. Mai bis 04. Mai 2008, fand das jährlich abgehaltene Freifunk Wireless Community Weekend 2008 (WCW08 ) in den noch erhaltenen Teilen der abgestürzten Raumstation c-base in Berlin statt. Die c-base ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Zweck die Mehrung des Wissens um Software, Hardware und Netzwerke ist. Sie bietet Raum für freifunk.net, den CCC, die Piratenpartei Deutschland und Wikipedianer.
Tags: freifunk c-base ccc chaos computer club halle weimar le
Produktionsverhältnisse
smood und cornsen produzieren mithilfe von mytologisierendem Schnickschnack und Lebensmittelenergie geilen Scheiß. Was dabei rauskommt kann man hier hören, oder am 31. Mai 2008 im Laden INNER CITY Gallery, dessen Versuch sich mit dem Label “Rauchfreie Galerie” aufzuwerten kläglich scheitert - nicht zum Trotz des Rauchverbotes, sondern es mit vorauseilendem Gehorsam vollstreckend. Aber wer will schon “schöne Kunst” in betont gesundem Ambiente?
Am Ende der Weiß-heit?
Am Dienstag spricht Eske Wollrad im Conne Island über die Grundlagen und Chancen der kritischen Weißseinsforschung in Deutschland.
Vorher telefonierte Radio Corax mit ihr.
new york antifolknight
Video und Musik von Ching Chong Song, welche am Dienstag in Halle zu Gast sein werden. Im Durchlauferhitzer im Zuge der dortigen “new york antifolknight”.
Persona Non Grata # 75 Fehler
Die neue Persona non Grata ist erschienen. Thematisch dreht es sich in der 75. Ausgabe um “Fehler”. Ob der Kauf der Zeitschrift ein selbiger ist, bleibt abzuwarten. Immerhin präsentieren die LeipzigerInnen diesmal eine Polemik gegen StreetArt, einem Beitrag zum Thema “Culture Jamming zwischen Widerstand und Affirmation”, einem Label-Spezial zur Hamburger Label-WG, einen Ausblick auf die diesjährige Pop-Up und einige Porträits spannender Musikprojekte( Audiolith, FSK, Fuck Buttons , Rummelsnuff)
chemie freigeben..
| »Doping macht den Sport kaputt. Diesen einfachen Satz liest und hört man oft. Doch ähnlich häufig, manchmal sogar in den gleichen Texten, liest man auch dies: Doping gibt es, solange es den Sport gibt. Was stimmt denn nun? Geht der Sport kaputt, seit es ihn gibt?« Soweit die Einführung der Herausgeber Rolf-Günther Schulze und Martin Krauß zu ihrem Reader »Wer macht den Sport kaputt? – Doping, Kontrolle und Menschenwürde«. Es geht um ein Thema, zu dem laut öffentlichem Gerede eine Position ziemlich einfach zu beziehen ist: Doping, nicht gut. Was dieser Diskurs aber verschleiert, das lassen der Sportjournalist Krauß und Deutsche Welle-Redakteur Schulze von einem vielstimmigen Chor beantworten. | |
So untersucht Matthias Heitmann die »Modedroge Moralin«, Konkret-Gremliza setzt Spitzensport mit Behindertensport gleich, und Diedrich Diederichsen erläutert im Gespräch, was er mit der »Selbstoptimierung der Körper« meint.Radio Corax hatte aus Anlasz der Veröffentlichung Martin Krauß am Telefon. Rolf-Günther Schulze, Martin Krauß (Hg.): Wer macht den Sport kaputt? – Doping, Kontrolle und Menschenwürde. Verbrecher Verlag, Berlin 2008, ca. 13 €. |
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teck:
red robin (traumtrapez MBF)
patrick kuhn (chaise)
panjan (tanztag)
gipsy:
the great UHU euler vs. funkowsky (chaise)
visuals:
paul rewind (deepartment)
Sa. 3. Mai 2008
chaiselongue, halle
screening im zazie
Im Zazie findet heute, am 1. Mai das Screening des European Film Forum co-produced statt. Gezeigt werden alle Bewerbungs-Filme sowie die innerhalb von 24 Stunden enstandenen Produktionen. Außerdem gibt es die Dokumentation zum European Film Forum zu sehen.
Donnerstag, 1. Mai, 21 Uhr, Kino Zazie, Halle
Wie unter anderem schon hier berichtet veranstaltet das Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB) dieses Wochenende eine internationale Tagung in Berlin mit dem Titel: »Das iranische Regime, der heilige Krieg gegen Israel und den Westen und die deutsche Reaktion«. Einen der Veranstalter hatte Radio Corax am Telefon.
frickeln im parka
oda dis: Continue reading ‘frickeln im parka’
am mittwoch.
neben junior senior im conne island und dieser veranstaltung im durchlauferhitzer eine der relevanten möglichkeiten am mittwoch- so kurz vor der revolution - Old Time Relijun im la bim.
KARSTADT.reloaded
Die Ausstellung »48 Karat« im ehemaligen Karstadt-Kaufhaus in Halle zeigt nun erstmals eine große Überblicksschau über die Arbeitsergebnisse der Stipendiaten – überwiegend aus der bildenden und angewandten Kunst. Formal und inhaltlich höchst heterogen, werden Werke aus so verschiedenen Bereichen wie Malerei und Grafik, Buch- und Medienkunst, Keramik, Fotografie und Design, darunter Mode, Schmuck, Tapeten, Fortbewegungshilfen für Behinderte, gezeigt – insgesamt 41 Positionen. Sieben weitere Projekte – aus Musik, Literatur, Film und Medienkunst – werden im Begleitprogramm präsentiert. Aus Anlass der Ausstellung erscheint eine Edition.
Die Ausstellung ist vom 26. April – 29. Juni 2008 im ehemaligen Karstadtgebäude (Mansfelderstr. 15 in Halle) zu sehen.
andrej holm in halle
Auch wenn es durchaus Lücken in der “wie sind alle 129a” These gibt; an dieser Stelle der Hinweis auf eine Veranstaltung mit Andrej Holm in Halle.
NO COUNTRY FOR OLD MEN (von den Machern v. The Big Lebowski) ist vom 24. bis 30. April (21 Uhr) im Kino Zazie zu sehen.
HOLLY GOLIGHTLY & The Brokeoffs (GB)
Support: Sound Libertinage-DJ-Team (LE)
Di, 22.04.2008 im Conne Island, Le.
VVK: 10,00 Euro AK: 12,00 Euro
„Ein glorreiches Beispiel dafür, wie Rock’n'Roll sein sollte.“ Continue reading ‘You can’t buy a gun when you’re crying’
Wenn nichts geht, das geht immer: ein Gespräch über Film, Musik, Theater, über bildende Kunst oder Mode als heiterer Austausch gewiss vorhandener Meinungen. Der Kulturkonservative bemängelt den Schund moderner Unterhaltungskultur – wer besuche heutzutage schon noch die Oper? Sein Gegenüber jedenfalls nicht, er lässt sich statt dessen Ursachen für den ausgemachten Qualitätsverlust der Massenkultur einfallen. Der Rundfunk und der Tonträgerhandel werden von Schlechtigkeiten des »angloamerikanischen Kulturimperialismus«, wahlweise des »Ami-Plastik-Pops« überschwemmt, der in Tokio Hotel und Scooter seine deutschen Abziehbilder fände. Wenn’s einem nicht gefalle, müsse man’s eben selber machen, ist hingegen das bei solchen Gelegenheiten gern und häufig formulierte Credo von Kulturaktivisten1, die für derartige Anpackposen keinen Antiamerikanismus brauchen. Mit kleinen Bands, kleinen Labels und kleinen Läden basteln sie sich seit Jahrzehnten die »unkommerzielle«, bessere Gegenwelt zum sogenannten Mainstream: ein Paradies der Subkultur. Andere machen das nicht nur wegen der besseren Partys und der nicht so sehr dem Massengeschmack unterworfenen Bild‑ und Klangerzeugnisse. Mit einer alternativen Kultur würde man unmittelbar den Hebel an die abschaffenswerte Gesellschaft legen – eine Position, die sich für Kultur als linker Praxis in den Ring begibt.
Den Kulturkonservativen, wie den Antiamerikaner, den DIY-Aktivisten und den Poplinken – auch wenn sie sich in Wirklichkeit nicht immer klar scheiden lassen – eint zumeist der Umstand, Kultur ohne ihr Verhältnis zur gesellschaftlichen, kapitalistischen Realität zu verhandeln oder einem falschen Kapitalismusverständnis aufgesessen zu sein.
atze und keule haben zwei neue.
In den Brachen der Industriegesellschaft keimen schon seit langem völlig neue Lebens- und Arbeitskonzepte, die den Anforderungen der Wissensgesellschaft scheinbar besser gewachsen sind. Ob als nomadisch lebende Akademikerin, als Zeitarbeiter in der Produktion oder als junges, kreatives Ein-Mann-Unternehmen: der Markt fordert von allen ein höchstes Maß an Flexibilität, Selbstorganisation, Risikobereitschaft und Eigenmotivation. Ist das die Zukunft der Arbeit?
Vor beinahe zwei Jahren haben Sascha Lobo und Holm Friebe sich dieser Frage gestellt. Herausgekommen ist “wir nennen es arbeit”. Das Buch der digitalen Boheme.
Lobo wird am Dienstag (22.4) im Rahmen der “andiearbeit” Reihe Bilanz ziehen.
19 Uhr im Puschkinhaus / Kardinal Albrecht Straße, Halle (Saale).
Zur Einstimmung darauf hier das RadioCoraxFeature zur digitalen Boheme um Friebe und Lobo.
10 Years Klub 7 - La grande fète
Nicht nur die ehemalige Fernsehmoderatorin und Hobbyhistorikerin Eva Herman kann den »Straßen des Führers« und der nationalsozialistischen Frauen- und Familienpolitik etwas abgewinnen. »Mutterschaft, Familie, Autobahn« heißt auch das unerschütterliche Glaubensbekenntnis vieler Deutscher. »Es war eine glückliche Zeit.« Die schweigende Mehrheit hat die »guten Seiten« am Nationalsozialismus schon lange entdeckt. Doch nie war der Geschichtsrevisionismus so selbstverständlich wie heute. Wolfgang Wippermann gibt Nachhilfe. Mit ihm sprach Radio Corax.
auf nach leipzig
gestatten; Moha. Free Jazz und Elektronik und Post-Core-Noise. Improvisiert. Unerträglich intensiv, dasz man vor Anspannung nach dem dritten Lied unentwegt mit dem Kopf gegen die Wand schlagen möchte. Am 18. April in der Nato. In Leipzig also.
Am gleichen Tag spielen übrigens Me Succeds ebenfalls in Leipzig. Im Cafe Panam
Bemerkenswert auch deswegen, weil 2/3 der Band ebenfalls bei Frankreichmussbispolenreichen aktiv sind.











