IN LOVE WITH ISRAEL

15Aug08

In der aktuellen Printausgabe der Wochenzeitung Die Zeit (Nr. 34) ist ein sympathisches Interview mit der Schauspielerin Iris Berben zu lesen, in welchem sie ihr Verhältnis zum Staat Israel beschreibt.

„Meist hat man ein Publikum, das eine Bestätigung der eigenen Haltung sucht. Dass man wirklich die Leute kriegt, die eigentlich kommen müssten, glaube ich nicht. Aber darauf kommt es mir auch nicht an.“
Berben über Reaktionen auf ihre Lesungen gegen das Vergessen des Holocaust

Auf die Frage „Hat es bei Ihnen mal einen Moment des Zweifels gegeben, ob sie mit Ihrer proisraelischen Haltung richtig liegen?“ antwortet Iris Berben:
„Was heißt proisraelisch? Ich bin immer eindeutig und unverrückbar für das Existenzrecht Israels gewesen, aber das bedeutet nicht, dass man mit allem einverstanden ist, was sich politisch dort abspielt. Natürlich gibt es Terrorismus auf beiden Seiten, natürlich gibt es Zweifel über einzelne Entscheidungen, das kann ja gar nicht ausbleiben. Aber meine Liebe zu Israel wankt nicht.“

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3 Responses to “IN LOVE WITH ISRAEL”

  1. 1 dr.mob

    ähm, entschuldigung leute, aber das interview strotzt doch nur so vor philosemitismus. die frau hat weder einen begriff vom antisemitismus, noch kann sie in ihrer gefühlsduselei „ach ich bin bei israel immer so emotional“ vernünftig erklären, was an israel so besonders ist. das ist keine israelsolidarität, sondern selbsttherapie eigener schuldgefühle.

  2. 2 Betty

    Dem Titel des Beitrags „IN LOVE WITH ISRAEL!“ nach, liegt der Gedanke nahe, dass der Verfasser desselben sich diese kritik ebenfalls mal zu Herzen nehmen sollte

  3. Dass Frau Berbens Argumentation sich auf emotionale Begründungen stützt sehe ich auch so, d’accord! Sie ist nicht zuletzt aufgrund ihrer fehlenden vernünftigen Auseinandersetzung auch keine Kritikerin des Antisemitismus. Deshalb erhofft sie sich wohl von der Hirnforschung eine Lösung des „Nahostkonflikts“. Tss. I.Berben ist aber immerhin ein hilfreicher Werbeträger, ganz so wie die meisten sich selbst bezeichnenden Antideutschen. Übrigens habe ich, auch wenn etwas versteckt, mit dem Link auf Broders SPIEGEL-Artikel http://www.hagalil.com/archiv/2004/04/berben.htm versucht auf Berbens paradoxes Gefühlsleben in Bezug auf Israel hinzuweisen.

    Und Betty, da du den Artikel offenbar nicht gelesen hast, versuch’s doch einfach nochmal! Und komm mir jetzt nicht damit, dass ich keinen Begriff von „LOVE“ habe :-))


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