Am Ende der Weiß-heit?

05Mai08

Am Dienstag spricht Eske Wollrad im Conne Island über die Grundlagen und Chancen der kritischen Weißseinsforschung in Deutschland.
Vorher telefonierte Radio Corax mit ihr.

Aus dem Ankündigungstext:

„Unsere Gesellschaft ist von einer Vielzahl von Normen geprägt, die bestimmen, was wir als „normal“ und gewöhnlich wahrnehmen. Eine von diesen Normen ist Weißsein. Weißsein steht hierzulande als Signatur für Deutschsein, für das Normale und somit Normative und ist charakterisiert durch Abwesenheiten: Weißsein umfasst als das, was nicht exotisch, nicht fremd, nicht bemerkenswert ist. Gleichzeitig bezeichnet Weißsein die machtvolle Position des unmarkierten Markers, der die „Anderen“ über dynamische Prozesse der Rassifizierung immer wieder neu herstellt.
In ihrem Vortrag erläutert Eske Wollrad die Entstehung und die theoretischen Grundlagen der Weißseinsforschung und wie sich diese von gängigen Rassismustheorien unterscheidet. Im zweiten Teil skizziert sie verschiedene Ausrichtungen der kritischen Weißseinsforschung in Deutschland und ihren Bezug zur postkolonialen Theoriebildung. Der dritte Teil schließlich behandelt Fragen nach den Chancen und Grenzen dieser Forschungsrichtung.“

06.05.2008/19:00 Uhr/Leipzig/Conne Island



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