ligna – praxis der veränderung

13Apr08

Die Radioarbeit von LIGNA begreift die RadiohörerInnen als zerstreutes Kollektiv. Wer Radio hört, ist Teil einer Konstellation mit vielen anderen HörerInnen. Diese Konstellation ist zunächst abstrakt. LIGNA versucht sie in unterschiedlichen Modellen der Radionutzung in eine temporäre Assoziation zu verwandeln. Diese Assoziation bleibt zerstreut, sie ist weder Masse noch Ornament, kann jedoch ihre eigenen Wirkungen entfalten. Sie kann beispielsweise, wie im Fall des Radioballetts, die Gesetze und Normierungen unterschiedlicher öffentlicher oder privatisierter Räume unterwandern und dort einen eigenen Raum in Anspruch nehmen. Radiohören wird zur Intervention – zur Praxis der Veränderung. Wie das aussehen kann? Ein Beispiel aus Leipzig.



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