Kurt Weill anno 2008 – ein Gespräch mit Bernadette La Hengst

29Feb08

Es ist etwa 20 Jahre her. Da präsentierten der Musikwissenschaftler Albrecht Dümling und Peter Girth, der damalige Intendant der Düsseldorfer Symphoniker, erstmals eine kommentierte Rekonstruktion der national­sozialistischen Propagandaschau »Entartete Musik« von 1938. Diese Rekonstruktion ist derzeit in einer überarbeiteten Fassung erneut zu sehen. Sie war etwa im Foyer der Berliner Philharmoniker ausgestellt. Nun wird sie in der Tonhalle Düsseldorf gezeigt. Zu der Ausstellung ist vor einigen Wochen zudem ein Katalog und eine vier CDs umfassende Tondokumentation erschienen. Die nationalsozialistische Kulturpolitik richtete sich ja mit der Propagandaschau gegen »Niggerjazz«, jüdische Komponisten und Anhänger der damals modernen Kompositionsrichtungen. Namentlich denunziert wurden u.a. Paul Hindemith, Arnold Schönberg, Igor Strawinsky und Kurt Weill. Letzterer wurde ja gar nicht so weit weg von Halle geboren. In Dessau. Und wohl aus diesem simplen Grund gibt es dort jährlich das Kurt Weil Fest. An diesem Wochenende zum 16. Mal. In Dessau sind nicht nur der Rundfunkchor des MDR oder der britische Ausnahmetenor Ian Bostridge. Nein auch Rock- und Pop-MusikerInnen vermitteln ihre Sicht auf die Musik Kurt Weills. Eine von Ihnen ist Bernadette La Hengst. Sie tritt am Freitag im Beatclub in Dessau auf. La Hengst war Sängerin der großartigen Band „Die Braut haut ins Auge„, dazu war sie eine zeit lang mitorganisatorin des hamburger Ladyfestes und ist jetzt als theaterperformerin, solomusikerin aber auch als hörspielmacherIn aktiv. Judith von Radio Corax sprach mit ihr.



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