mobile clubbing

24Okt07

In halleschen Clubs kann man mit etwas Glück ein sehr junges urbanes Phänomen erleben: Clubflashing passiert eher sporadisch, animiert zum Mitmachen, ist bunt und mit Sicherheit ganz großes Kino. Wenn die Formation ‚Elektrolyte‘ – ein girls-flashmob – auftaucht, ziehen sie das Clubpublikum in ihren Bann um es nach einer extravaganten Showeinlage auf den Höhepunkt der Party zu katapultieren. Besser als diese Videos ist nur dabeisein:



Den Mitmach-Charakter der Flash-Mobs haben auch londoner Raver erkannt und veranstalten Clubpartys in öffentlichen Räumen, wie Subway-Stations.

Mobile Clubbing

Sie tanzen in der Stille

“Mobile Clubbing” heißt der Szenetrend, der sich bis jetzt vor allem auf Stationen der Londoner Underground konzentriert. Spontan treffen sich Menschen an einem öffentlichen Platz, jeder mit seinem eigenen MP3-Player bewaffnet. Zu einer verabredeten Zeit fangen sie an zu tanzen, jeder für sich oder in der Gruppe. Sie hören allein die Musik, die sie möchten, und keiner braucht sich über den merkwürdigen Musikgeschmack des DJs zu ärgern. Einen Eintrittspreis für den “mobilen Club” oder eine Kleiderordnung nach Wunsch des Türstehers gibt es auch nicht. Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen zum Mobile Clubbing treffen, im Gepäck iPod & Co.

quelle: www.stern.de

hier noch 3 videos von einem mobile clubbing event:



5 Responses to “mobile clubbing”

  1. 1 .....WOISTDERZUSAMMENHANG....

    frage ich mich da.
    diese jirls sind schon ne atraktion für das kleine, verträumte halle aber mit flashmob und spontan mal treffen und tanzen haben sie leider nichts zu tun. das konzept ist auch nicht neu, sonder stammt aus den 70er, 80er jahren, wo es der kunstszene entsprang. flashmobs sind ja wieder im kommen, finde ich auch gut, gab es aber alles schon was nicht heißen soll, dass ich sie nicht mag oder doof finde.ihre idee ist nett aber ja, steht schon im text. wie ich mit bekommen habe, sind sie eine feste gruppe und haben auch eine internetpresenz, was sie weiter davon entfernt ein flashmob zu sein. sie stehen auf flyern und kommen auf grund eines gemeinsam, zuvor gefassten tatplans an den start.das ist auch eher untypisch für flashmobs.ihre kleidung ist schrill disco und trashig, das gefällt mir sehr gut bei ihren auftritten in der stadt hat das alles aber eher etwas mit trashstraßentheater zu tun und weniger etwas mit flashmobs.

    sie werden halles überschaubare party und clubkultur wohl noch etwas erfreuen und beehren aber sonst ist jetzt nichts besonderes an ihnen , bin ich der meinung

    dies ist kein diss oder ne provokation, sondern nur ein versuch der klarstellung zum thema flashmobs. bitte nicht falsch verstehen liebe anhänger, fans und mitdstreitende girls

  2. 2 mila stern

    die electrolyte verstehen sich, soweit ich weiß ja vordergründig nicht als „party-act“. ob man den ganzen spaß jetzt flashmob oder mobile clubbing oder sonstewie nennt, darüber kann man sich ja meinetwegen streiten, aber eigentlich ist doch egal, was das jetzt nun fürn namen hat.

  3. 3 low

    auch wenn es soetwas schon gab und wenn es auch nicht flashmob genannt werden darf,
    glaube ich, dass es nicht unerwünscht ist, auch als nicht elektrolyt, sich da anzuschließen.
    spontan sind flasnmobs ja nun auch nicht gerade wenn man vorher einen aufruf im netz startet.

  4. was macht denn einen flashmob aus? kann man dieses ereignis überhaupt definieren?
    ohne kommunikation, abprachen, oder -wie du es nennst- ‚verabredung‘ funktioniert schon mal gar keine großveranstaltung. aber genau in diesem blinden fleck (in deiner wahrnehmung) konstruiert sich das phänomen der flashmobs – du weißt einfach, wie so viele, nicht genau wie dieses phänomen entsteht; kannst sein auftreten nicht voraussehen. und wenn doch, bist du wohl eher ingroup, also irgendwie selbst ein ELEKTROLYT.
    however, ich bin geflasht vom girlsmob, und darum ist die umschreibung dieses phenomenom als ‚flashmob‘ durchaus berechtigt!

  5. 5 WOISTDERFLASH

    jetzt krieg dich mal wie ein, man muss nicht „ingroup“ sein, um zu definieren, was ein flashmob ist. sie kommen, sind da und sind wieder weg. und wer sagt denn, dass es eine großveranstaltung sein muss? mal kommen nur drei aktivisten, mal hundert. je nach dem, was für ein „flash“, was für ein ort, was für ein hintergrund. es funktioniert ohne plan, sondern aus dem interesse einzelner individuen heraus. es ist dabei egal, wie viele da sind. und deswegen ist es auch argumentativ, wenn ich sage, flashmobs sind ein flash im sinne von schnell ,blitzartig und spontan und nicht flash im sinne von „ich bin beeindruckt“ wie bunt und kreativ das projekt ist.

    ingroup und elektrolyt bin ich auch nicht, sondern nur ein beobachter der es toll findet, es aber nicht überbewertet.
    wie gesagt nichts neues aber was fürs auge.
    beinahe alles vergeht. musik, bilder, fotos, filme, kunst, licht, sommer, winter, sonne, regen, stürme, festivities, flashmobs, ingroups, elektrolyten


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