bubbled reality

18Sep07

Dieser Sommer ist fast durchgekocht und verliert zunehmend seinen Esprit. Die Zeiten in denen man sich mit Freunden unter offenem Himmel – in Parks, an Stränden oder vor Cafés & Bars – trifft um freizügig zu feiern werden kürzer, hinreißende Körper hüllen sich in längere Stoffe und der urbane Rausch gewinnt an Geschwindigkeit.
Schön wars im Park, mit all den zufrieden tanzenden Leuten, die sinnlich in musikalischen Sphären schwebten, nichts vom Ende der Party wissen wollten. Bis diese Scheinwelt irgendwann in den Vormittagsstunden von freundlichen Law&Order-Gesandten entmystifiziert wird, während sich die verpeilte Bezugsgruppe langsam zerstreut. Man realisiert, dass die Musik gleich ausgehen wird, hält sich krampfhaft an den letzten Bässen fest, grinst nochmal – so tun als ob. Und dann gibt es keinen Bass mehr und man wird in die Welt gespuckt und Zuhause weht der kalte Wind durch die Wohnung. Einmal geht’s noch im Freien, es ist doch erst Spätsommer! Wenn die Realität wieder an Bedeutung gewinnt versucht man die bezaubernden Momente der vergangenen Wochen in euphoric Bubbles einzuschließen.

Klar sind wir nochmal raus gefahren, für die letzte Party des Sommers, der schon keiner mehr war. Jetzt ist er da, der Herbst und mit ihm die heimliche Sehnsucht nach feinen Partys in den Sphären kleiner Clubs, bei denen man vor überkochender Freude explodieren möchte. Sie kommen – for real . . .

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