pop-spaß-politik?

07Jun07

„Jede Bewegung bekommt die Songs zu hören, die sie verdient.“
(Markus Ströhlein, Jungle World)

deutsche OhrblutmusikantG8-Proteste sind Mainstream – die unkritischen Massen sind auf der Suche nach kollektiver Erfahrung und erhoffen sich von den Anti-G8 Aktionen Selbstvergewisserung. Dabei müssen antisemitische Vorurteile als psychischer Mechanismus zum tragen kommen, um nicht dem Gefühl der Ohnmacht zu erliegen.

Den Soundtrack zur Bewegung liefern grenzdebile Musikanten, wie Herbert Grönemeyer und Jan Delay, die dem deutschen Volk aus der Seele singen. Das Kulturprogramm der G8-Protestbewe­gung kann unter dem Motto »Gemeinsam gegen den G8-Gipfel 2007« gelesen werden.

Jan Delay, Gentleman, Wir sind Helden, Kettcar, Madsen, Tom­te, Rainer von Vielen, die Toten Hosen und andere, selbst Blumfeld und Tocotronic, prostituieren sich für den deutschen Mob – uneigennützig und ohne kommerzielle Erwartungen versteht sich. Sie sind auf dem »Soli-Sampler« vertreten, der von »kulturpolitischen Aktivisten« (antifaschistischen Gruppen, Attac, Interventionistischen Linken, von Labels und Veranstaltungsagenturen) herausgegeben wird.

Markus Ströhlein wirft im folgenden Radio-Beitrag einen kritischen Blick auf das Kulturprogramm zum G8-Protest

Interview von RadioCorax95.9



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