april12th KINO ZAZIE close to home

11Apr07

Im Kino Zazie läuft diese Woche ein Spielfilm an, der die politische Realität in Israel aus der Perspektive wehrpflichtiger Frauen beim IDF in den Blick nimmt.

CLOSE TO HOME (KAROV LA BAYIT)

Dalia Hager / Vidi Bilu, Israel 2005, 90 min (OmU)

12. bis 18. April – 21 Uhr im Kino Zazie (Halle)

Dalia Hager / Vidi Bilu, Israel 2005, 90 min, mit Smadar Sayar, Naama Schendar, Irit Suki

Seit Gründung des israelischen Staates im Jahr 1948 herrscht auch für die Frauen allgemeine Wehrpflicht. Die forsche 18-jährige Smadar und die gleichaltrige zurückhaltende Mirit sind vor wenigen Wochen für 21 Monate einberufen worden. Im Rahmen ihres Militärdienstes müssen sie an den Grenzkontrollpunkten in Jerusalem Leibesvisitationen an palästinensischen Frauen vornehmen, oder sie werden zu Ausweiskontrollen in der Stadt auf Streife geschickt. Was als Maßnahme zur Verhinderung möglicher Anschläge gedacht ist, erscheint den charakterlich sehr ungleichen Frauen oft als unnötige Schikane oder als lästige Pflicht. Vorrangig sind beide noch immer mit ihren privaten Problemen beschäftigt, müssen die ungewohnte Trennung von ihrer Familie und ihrem Freundeskreis verarbeiten und würden viel lieber in den Einkaufsläden herumstöbern. Eines Tages jedoch explodiert in ihrer Nähe tatsächlich eine Bombe.

Nach Aussage der beiden Regisseurinnen, die mit diesem Film teilweise ihre eigenen Erlebnisse als Soldatinnen verarbeit haben, ist dies der erste Spielfilm, der die Erfahrungen der Frauen beim israelischen Militär zum Thema nimmt. Close to Home ist eine Coming-of-Age-Geschichte vor dem Hintergrund der politischen Realität Israels im Jahr 2005.

www.closetohome-film.de

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7 Responses to “april12th KINO ZAZIE close to home”

  1. 1 Craig Curtis

    Ein toller Film! Lohnt sich unbedingt mal anzugucken.

  2. 2 ach gott

    „die beste [sic] verteidigung der zivilisation“. völlig realitätsfremdes und absurdes gequassel von leuten, denen es ja offensichtlich doch nur um das ausleben einer philosemitischen notgeilheit geht, und die irgendwelche seiten verlinken, auf denen sexistische militärfetischisten privatbilder israelischer soldatinnen posten. ja, voll sexy, die israelinnen, und waffen haben sie auch, boah. wie traurig, solche werbung hat dieser film nicht verdient. und apropos hedonismus, ihr lieben: in israel werden alle 18-jährigen gezwungen, für 3 (männer) bzw. 2 (frauen) jahre militärdienst zu leisten. wer den kriegsdienst verweigert, wird inhaftiert. soviel zu eurem gelaber vom individuum und den geilen hedonistischen freiheiten blabla. und noch dazu seid ihr wahrscheinlich mittelklassen gymnasiastenkiddies, die zivildienst geleistet haben. aua!

  3. 4 Craig Curtis

    Das ist doch schonmal ein Ansatz für eine kritische Film-Rezension. Diesen Anspruch hatte die Filmbewerbung aber nicht. Danke trotzdem für die Informationen zur Wehrpflicht in Israel, welche der CMC-Redaktion jedoch bereits vor Filmstart anonym zugespielt worden sind. Vielleicht willst du dich ja mal an einer dialektischen (!) Veranstaltungsbewerbung versuchen?
    Die sexy Bilder sind übrigens nicht von sexistischen militärfetischisten veröffentlicht worden, sondern wurden von den female soldiers bzw. deren Freundinnen und Freunden auf dem Fotoservern flickr gepostet. Das ist nun mal öffentlich und steht zur freien Verfügung. Da kann’s schonmal passieren, dass sich jemand an deren Schönheit erfreut. Na und?
    Meine Sache – wie auch mein Hedonismusbegriff. Denn ich versuche Hedonismus nicht als Gesellschaftsprinzip politisch zu etablieren. Das ist m.E. in Israel am ehesten möglich.

    philosemitische grüße!

  4. 5 left action

    Pubertierende deutsche Kids, die sich auf israelische Soldatinnen mit grossen Knarren einen runterholen. Ganz grosses Kino

  5. runterholen, israel, soldatinnen, blablabla. vielleicht solltest du dir mal wieder einen runterholen um solch schlechte komentare zu lassen

  6. 7 Craig Curtis

    Left Action kann sich offenbar nicht eingestehen, dass er/sie selbst seine kindlichen Traumata nicht überwunden hat. Nur so kann ich mir die besserwisserische Reaktion unter Rückbezug auf linke Krabbelgruppen (left-action) erklären.
    Ist aber auch nicht’s dabei etwas infantil zu sein – Pure Vernunft darf niemals siegen!


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