sowas kommt von SOWAS!
07Feb08
Let`s Do It again! Naziaufmarsch stoppen!
13.|16. Februar 2008 in Dresden
Aufruf und Infos zum antifaschistischen Rahmenprogramm unter dem Motto „Deutsche Täter sind keine Opfer!“ gibt’s bei venceremos.antifa.net
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Was eine widerliche Seite die in wirklichkeit doch nur faschistischer Basis aufgebaut ist.
Scheiss Video, es verspottet die Opfer die damals gestorben sind.
@ich: schade, dasz auch du nicht die in den Aufrufen formulierte Kritik am Opfermythos und den Legenden aufgreifen willst.
schade, denn so werden die Lügen über den „deutschen Mythos“ unermüdlich gepflegt und weiterverbreitet.
Gerade, dass das Gedenken in seinen Formen, egal ob als Naziaufmarsch oder als Gottesdienst von Antifaseite kritisiert wird, unterscheidet doch die Antifa-Position von den Zivilgesellschaftern. Und das ist gut und richtig so.
Weiteres dazu ist bei Gunnar Schubert zu lesen.
Der widerlegt systematisch die zahlreichen kursierenden Legenden, in denen sich die Deutschen zu Opfern der alliierten „Terrorangriffe“ machen, und stellt sie den Tatsachen gegenüber.
Der 13. Februar ist in jedem Jahr ein Tag des Gedenkens. An diesem Tag wurde bei Bomber-Angriffen der Alliierten die Stadt Dresden nahezu vollständig zerstört. Die Strategie der alliierten Luftangriffe hatte zum Ende des zweiten Weltkrieges eine Demoralisierung des deutschen Volkes zum Ziel, um die verlustreichen Bodenkämpfe endgültig zu beenden und Nazi-Deutschland zur Kapitulation zu zwingen. Der Erfolg dieser Strategie ist bekannt. Wenn heute offiziell dieses tages gedacht wird, klingt aber weniger eine kritische historische Betrachtung durch die Reden der Politiker, sondern immer öfter ist von den unschuldigen Opfern die Rede. Die amerikanischen Bomber stehen dabei nicht selten als Inbegriff einer grausamen und menschenverachtenden Kriegsführung. Und als kleiner Nachsatz wird dann meist erwähnt, dass ja auch die Deutschen irgendwie zu dieser Entwicklung beigetragen hätten. Das ist seit Jahren auch Anlass für die Nazis, auf diesen Opfermythos aufzusatteln und zeitgleich in Dresden in Erscheinung zu treten. Auch wenn immer mehr Gegnerinnen und Gegner eines solchen geschichtsrevisionismus gegen Nazi-Gedenken und bürgerliche Geschichtsverfälschung protestieren, bleibt ein klares politisches Schuldbekenntnis für diesen Tag seitens deutscher Politiker aus. Der Publizist Daniel Kulla hat sich die Gedenkveranstaltungen in Dresden näher angesehen und gab Radio Corax zu diesem Thema ein Interview.